Programm

Programm zum Tag der Franken

Sonntag, 3. Juli 2022 in Aschaffenburg

Eröffnung

9:30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

mit Oberkirchenrat Michael Martin und Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran

11:00 Uhr Eröffnung

mit Dr. Markus Söder,  Ministerpräsident des Freistaats Bayern,
Erwin Dotzel, Bezirkstagspräsident des Bezirks Unterfranken und
Jürgen Herzing, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg 
Musikalische Begleitung: Vokalensemble Voces


Festzug

12:15 Uhr Festzug

von der Lindenallee, über die Platanenalle, Friedrichstraße und Luitpoldstraße bis zum Schlossplatz


Infos & Events
 

Geführte Hafenrundfahrt im bayernhafen Aschaffenburg

10:00 Uhr, 12:00 Uhr, 14:00 Uhr, 16:00 Uhr
Eintritt: frei
Begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung!
Rollstuhlgerecht: nein

www.bayernhafen.deexterner Link


Infomeile

Der Marstallplatz verwandelt sich am Tag der Franken in eine Infomeile rund um fränkische Themen: Kultur, Kulinarisches und Souvenirs erwarten Sie!

11:00-17:00 Uhr


Kinder-Kultur-Tag

Nach zwei Jahren Zwangspause ist er wieder da: der Festival-Tag für Kinder im Nilkheimer Park.

Bunt, lustig, unterhaltsam, informativ und fröhlich wird es wieder zugehen. Das Bühnenprogramm lädt zum Zuschauen, Mitlachen und Mitsingen ein, kreative Angebote präsentieren eine bunte Vielfalt fantasievoller Ideen zum Selbermachen, Spielgeräte laden zum Toben und Springen ein.

Auch viele Aschaffenburger Vereine und Einrichtungen haben ihr Kommen bereits zugesagt und bieten neben wertvollen Informationen liebevoll gestaltete Mitmachmöglichkeiten an.

Für Kleinigkeiten zum Essen und Trinken sorgen manche Vereine, im kleinen Festzelt bieten das Kneipenkollektiv Hannebambel und der alevitische Kulturverein leckeres Essen an.

Das Bühnenprogramm

12:00 Uhr Bühne 1
Familien-Zirkus Coqauvin „Der furiose Küchenzirkus“

13:00 Uhr Bühne 2
Dominik Merscheid Trio „Fantastische Lieder für Kinder“

14:00 Uhr Bühne 1
Familien-Zirkus Coqauvin „Der furiose Küchenzirkus“

15:00 Uhr Bühne 2
Musiktheater Lupe „Einmal Sansibar und zurück“

15.45 Uhr Bühne 1
Samba-Gruppen Kolpingschule & Musikschule

16:15 Uhr Bühne 2
AVC Losse Babbele „Gardetanz“

16:30 Uhr Wiese
ACAPOEIRA – Aschaffenburg Capoeira e.V.

17:00 Uhr Bühne 1
MUKKEMACHER „Neue Kinderkracher“ Musik für Kinder & Erwachsene

13 Uhr / 14 Uhr / 15 Uhr
Theater Picante Walk-Act „Frau Huber und ihr Huhn“

Sonstige Infos:

  • Eingänge: Großostheimer Straße, Höhe Ampel Bahnhofstraße + Rad- und Fußweg Main
  • Wir freuen uns über alle, die mit dem Bus oder mit dem Fahrrad kommen!
  • Der Radweg am Main führt direkt zu einem Eingang und zu den Fahrradparkplätzne im Park!
  • Busverbindung: Linie 6, Linie 53 und Linie 54
  • Parkmöglichkeit: Firmenparkplatz Linde
  • Bitte keine Hunde mitbringen.
  • Bitte den Kindern ein Vorbild – und aufs Rauchen im Park verzichten!
  • Kinder müssen in Begleitung einer Aufsichtsperson sein.
  • Eintritt: 5 € Erwachsene, Kinder haben freien Eintritt

Veranstalter: JUKUZ Stadt Aschaffenburg, Kirchhofweg 2, 63739 Aschaffenburg

www.jukuz.deexterner Link


Biergarten

Genießen Sie im sommerlichen Biergarten rund um die beiden Bühnen im historischen Park Schöntal regionale fränkische Brauereispezialitäten und nachhaltig hergestellte Speisen!

12:00-19:00 Uhr


Gartenwirtschaft

Frankenwein ist ein wichtiges Kulturgut und eng mit den Themen Klima und Nachhaltigkeit verknüpft: Verkosten Sie edle fränkische Tropfen in unserer Gartenwirtschaft bei malerischer Aussicht über den Main und Schloss Johannisburg!

14:00-21:00 Uhr


Spessartbundfest

Kurzübersicht:

  • Infostand + Spessartbundbühne
  • Kulinarisch: „Spessartflatscher“ und weiteres Essensangebot von Maitre Mobil, Forellen, Wildbratwürste usw.
  • Dialekt: Lore Hock aus Waldaschaff
  • Lyrik und Lesung: Michael Seiterle

Musikalisches Programm:

  • Mandolinenmusik der Ortsgruppen im Spessartbund
  • Hösbacher Männerchor
  • Rust never sleeps

15 Uhr: Ansprachen und Wimpelübergabe

Ab 19 Uhr: Lovely Dust
Lovely Dust ist das Akustik-Trio der drei gebürtigen Aschaffenburger Erik Schüßler, David Obremski und Kilian Zänglein. Sie spielen sorgfältig arrangierte, dreistimmige Versionen alter und neuer Songs. Das harmonische Zusammenspiel der drei Stimmen und die akustischen Gitarrenklänge von Erik verleihen Lovely Dust seinen einzigartigen Sound.

Beginn: 11.30 Uhr mit Speisen und Getränken
Programm:13:00 bis 22.00 Uhr:
Eintritt: frei
Rollstuhlgerecht: ja
www.spessartbund.deexterner Link

Zukunftsmarkt

Auf dem Schlossplatz präsentieren wir Infostände rund um das Thema Nachhaltigkeit. Sie bieten Informationen, besondere Erlebnisse, kulinarische Genüsse und Blicke in eine nachhaltig gestaltete Zukunft.

11:00-17:00 Uhr Zukunftsmarkt

Marktstände rund um das Thema Nachhaltigkeit
16:00-17:00 Uhr Verleihung des Agenda 21-Preises der Stadt Aschaffenburg

Zeitreise zum Zukunftswald - Zelt-Ausstellung

Wie könnte unser Wald in Zukunft aussehen? Mit welchen Bäumen werden meine Kinder wirtschaften? Wie mache ich meinen Wald klimastabil?

Das sind die großen Fragen, die sich Forstleute, Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer stellen. Wie unsere heimischen Wälder in Zukunft aussehen könnten, hat Thomas Miehler vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Augsburg in einer Zeitreise dargestellt.

Auf einem Klimapfad durch zwei Zelte startet man im 19. Jahrhundert bei einer Durchschnittstemperatur von 8 Grad die Zeitreise. Links und rechts läuft man an einem bekannten Waldbild vorbei: Fichten und Kiefern säumen den Pfad. Doch die Temperaturen steigen. Bei einer Temperatur von 9,7 Grad (die aktuelle Durchschnittstemperatur in Bayern) spiegeln die Bäumchen die schwierigen Umstände wider, in dem sich ein Großteil unserer Wälder aktuell befinden. Fichten sind von Borkenkäfern befallen und die Trockenheit setzt auch anderen Bäumen stark zu. Was passiert, wenn die Temperaturen noch weiter steigen? Wie könnte unser Wald bei einer Durchschnittstemperatur von 14 Grad aussehen? Eine mögliche Antwort auf diese Fragen kann man in der „Zeitreise zum Zukunftswald“ hautnah erleben.

11–18 Uhr
Eintritt frei



Ökotrainer | Über(s)fischen | Zauberer Wunderlich und der Müll

14:00-18:00 Uhr Ökotrainer – Mach Deinen eigenen Strom! Mit dem Fahrrad Strom erzeugen

15:00 Uhr Über(s)fischen – Straßentheater vom Ensemble Salz+Pfeffer aus Nürnberg

16:00 Uhr Zauberer Wunderlich und der Müll – Theaterstück für Kinder von und mit Zauberer Wunderlich

17:00 Uhr Über(s)fischen – Straßentheater vom Ensemble Salz+Pfeffer aus Nürnberg


Bühnen
 

Unterfränkisches Musikschulfestival

Musikschüler aus ganz Unterfranken bringen vier Bühnen in der Stadt mit ihrem Können und ihrer Begeisterung zum Klingen! Die Programme der einzelnen Bühnen sind in Kürze auf dieser Seite abrufbar.

14:00-18:00 Uhr 

Tracht, Mundart & Volksmusik

Der Trachtenverband Unterfranken, die ARGE Mundart Theater Franken und die ARGE Fränkische Volksmusik, Bezirk Unterfranken sowie andere lokale Gruppen zeigen, wie originell, hochkarätig und unterhaltsam Tracht, Mundart & Volkmusik sind!

14:00-18:00 Uhr


Ausstellungen
 

The Big Blue – Im Rausch der Tiefe

An der Gemeinschaftsausstellung des Friedrich-Dessauer- und Hanns-Seidel-Gymnasiums Hösbach beteiligen sich unter der Leitung von StRin Grzywacz und StR Dörig ca. 500 Schüler der 5. bis 11. Jahrgangsstufe. Alle ausgestellten Zeichnungen, Plastiken und Installationen setzen sich mit dem Thema Müll in den Weltmeeren auseinander und verwandeln die Ausstellungsräume des Alten Forstamtes in eine sowohl faszinierende als auch verstörende Unterwasserwelt.
„The Big Blue – Im Rausch der Tiefe“ greift ganz bewusst das Nachhaltigkeitsthema der diesjährigen Kulturtage auf, denn alle ausgestellten Objekte wurden ressourcenschonend, ausschließlich aus recycelten Materialien hergestellt und thematisieren unseren zum Teil rücksichtslosen Umgang mit den Weltmeeren.

11:00-16:00 Uhr; Eintritt frei
Rollstuhlgerecht: nein
www.fdg-ab.deexterner Linkwww.hanns-seidel-gymnasium.deexterner Link

Zurück in die Zukunft

Auch wenn wir Menschen in den reichen Ländern es satt haben, immer und immer wieder daran erinnert zu werden, dass wir – mit unserer gegenwärtigen und lieb gewonnenen Lebensweise – die Chance auf ein gutes Leben unserer Nachkommen leichtfertig aufs Spiel setzen … stehen wir doch fraglos in der Verantwortung, unseren Lebensstil vorsorgend für unsere Kinder und Enkelkinder und alle zukünftigen Menschen jetzt zu ändern.

14-18 Uhr; Eintritt frei
Rollstuhgerecht: nein

Christian Schad Museum

Das neue Museum der Stadt Aschaffenburg widmet sich Leben und Werk Christian Schads in einer weltweit einzigartigen Gesamtschau.
Mehr als 3.200 Werke bilden den Bestand, der in wechselnder Auswahl und in weltweit einzigartiger Bandbreite im Herzen der historischen Altstadt Aschaffenburgs zu sehen ist. Die Besucher des Christian Schad Museums erwartet Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Collagen und Schadografien aus allen Schaffensperioden bis hin zu seltenen Dokumenten insbesondere der Dada-Bewegung.
Christian Schad (1894–1982) zählt zu den bedeutendsten Protagonisten der Moderne. Sein Leben ist mit Zentren der europäischen Avantgarde verbunden: Zürich, Genf, Rom, Wien und Berlin. Es reflektiert exemplarisch die Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts von Dada über den Expressionismus und die Neue Sachlichkeit bis hin zum Magischen Realismus der Nachkriegszeit. Neben den Ikonen der Neuen Sachlichkeit begründete die Fotografie ohne Kamera, die Schadografie, seinen Weltruhm.

10.00-17:00 Uhr; Eintritt: 5 Euro, erm. 3,50 Euro
Rollstuhlgerecht: nein
www.museen-aschaffenburg.deexterner Link

Transparenz und Transzendenz

Objekte von Irmtraud Klug-Berninger aus transparentem Japanpapier zu verschiedenen biblischen Texten und christlichen Festen

9:00-17:00 Uhr; Eintritt frei
Rollstuhlgerecht: ja

Ernst Ludwig Kirchner: Vor der Kunst die Architektur

Ernst Ludwig Kirchner – mit diesem Namen verbinden sich zuallererst ausdrucksstarke und farbintensive Gemälde. Als expressionistischer Künstler weltweit bekannt geworden, umfasst sein Lebensweg aber auch eine andere, vielfach noch unbekannte Phase: Sein Studium der Architektur von 1901 bis 1905 in Dresden.
In Kooperation mit dem Baukunstarchiv NRW stellt das KirchnerHAUS Museum die Verbindung von Kunst und Architektur des in Aschaffenburg geborenen Künstlers in den Mittelpunkt der Ausstellung. Neben klassischen Architekturentwürfen und reizvollen Zeichnungen von Innenraumgestaltungen werden auch der zeichnerische Entwurf einer monumentalen Friedhofsanlage zu sehen sein, mit dem der Künstler sein Studium der Architektur erfolgreich abschloss.
Architektur gehört zu den ursprünglichsten menschlichen Kulturformen und prägt unsere Lebenswelt schon seit der Entstehung erster Siedlungen. Sie beschreibt ästhetische Auseinandersetzungen des Menschen mit dem gebauten Raum, mit gesellschaftlichen und klimatischen Herausforderungen. Prägte die angestrebte Verknüpfung der Kunst mit dem Handwerk die Architekturausbildung um 1900, so spielt heute das Thema der Nachhaltigkeit eine besondere Rolle im Studium der Architektur

11:00–17:00 Uhr ; Eintritt: 5 Euro; Schüler bis 15 Jahre & Mitglieder des KirchnerHAUS Aschaffenburg e. V. frei
Rollstuhlgerecht: nein
www.kirchnerhaus.comexterner Link

AB-ARTige Stadtansichten

Aschaffenburger Künstler entwerfen ihre Visionen für die Stadt. 

11:00-19:00 Uhr; Eintritt frei
Rollstuhgerecht: ja

Unter blauen Himmeln

Mit Wolfgang Mattheuer (1927–2004) und Markus Matthias Krüger (*1981) werden zwei Maler präsentiert, die gut eine Generation voneinander trennt. Mattheuer vertrat unter den sogenannten „Vätern der Leipziger Schule“ die Rolle des Kritikers, als scharfer Beobachter einer sich insbesondere seit den 1970er-Jahren durch Zersiedlung wandelnden Landschaft.
Mattheuer „reaktiviert … die alte vor allem romantische Tradition der „sprechenden Landschaften“: Sie sind von Emotionen, Sehnsüchten und Träumen, von bitteren Ahnungen, diagnostischen Einsichten und Prophezeiungen durchzogen“ (Eduard Beaucamp).
Auch Markus Matthias Krüger setzt in altmeisterlicher Manier in einer geradezu brillanten, „stillen“ Bildästhetik eine zumeist trügerische Idylle in Szene. Im Begleitkatalog zur Ausstellung schreibt Sarah Alberti: „Eine ganze Werkgruppe führt die Macht des Wassers gegenüber menschlichen Behausungen vor Augen – erschreckende Aktualität bekommen „Überflutung“ (2010), „Überschwemmtes Dorf“ (2011), „Große Flut“ (2012), aber auch jüngere Werke wie „Haus im Wasser“ (2019) und „Überschwemmte Siedlung“ (2019) angesichts der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021, bei der in Deutschland mehr als 180 Menschen zu Tode kamen.“


10:00–17:00 Uhr;  Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
Rollstuhlgerecht: ja
www.museen-aschaffenburg.de externer Link

papier = kunst 10

Alexandra Deutsch, Eberhard Freudenreich, Elisabeth Sonneck, Gloria Brand, Hasso von Henninges, Jirka Pfahl, Marion Eichmann, Sabine Neubauer, Verena Freyschmidt

Anknüpfend an die lange Tradition der Papierherstellung in Aschaffenburg widmet sich der NKV Aschaffenburg seit seiner Gründung dem Material Papier als eigenständigem Medium in der Kunst. In der Reihe „papier = kunst“ werden aktuelle, innovative Positionen der Papierkunst gezeigt.

11–17 Uhr: Eintritt frei
Rollstuhlgerecht: nein
www.kunstlanding.deexterner Link

kunst | kultur | klima – Waterdistribution

Die KunstWerkStatt Brentanostraße stellt in diesem Jahr eine Reihe von Projekten zum Thema Natur, Klima und Nachhaltigkeit vor – REALE UTOPIEN an der Schnittstelle Kunst-Architektur.
Das Projekt RAUMPARK ist eine dreidimensionale Erweiterung einer Stadt nach innen, die es ermöglicht, Städte an die verändernden klimatischen Bedingungen anzupassen.
Verschiedenartige Klimavorrichtungen reagieren dabei auf Sonneneinstrahlung, Wind & Niederschlag und Faktoren wie Grundwasser und zusätzliche Isolierung spielen dabei eine wichtige Rolle. Windtürme – an Stellen der Stadt mit hohem Windpotenzial platziert – leiten Luft zur Temperaturregelung durch unterirdische Gänge. Die Verdunstung der überall wachsenden Pflanzen trägt zur Abkühlung bei. Parks und Landwirtschaft, Boden und Luft, Interieur und Exterieur verschmelzen. Hitze wird zur Ressource.
Im Projekt WATERDISTRIBUTION werden Sonnenschutz, Energiegewinnung und architektonische Integration hier vereint. Auf einer rein physischen Ebene ist dieses Werk einfach nur Wasser, das über den Köpfen schwebt und mit dem Licht interagiert. Aber zusammen mit Menschen wird es zu einem dynamischen Kunstwerk, das Wasser, Luft und Licht zu einem visuellen und sensorischen Vergnügen formt.
Julia Wiesiollek (Studentin der Akademie der bildenden Künste Wien sowie z.Zt. der École nationale supérieure d’architecture Malaquais Paris) ist zur Präsentation ihrer Projekte in der Museumsnacht anwesend. An diesem Abend sorgen zudem wieder Stefan (Gesang, Harp), Christian und Robert (Gitarre) für Musik.

11:00-17:00 Uhr; Eintritt frei
Rollstuhlgerecht: nein
www.rw-kunstwerkstatt.deexterner Link

Franken und Aschaffenburg um 1920

Ausstellung des Frankenbundes e.V. in Kooperation mit dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

Franken war nach dem Ersten Weltkrieg durch Gegensätze aller Art geprägt. Sie bestimmten das politische Leben, aber auch das Tun und Denken der Menschen. Kunst und Kultur machten diesen inneren und äußeren Zwiespalt sichtbar.
Sechs Stationen stellen schlaglichtartig die Kultur im Kontext zur politischen und sozialen Lage um 1920 dar. Sie vergegenwärtigen die authentische Lebenssituation in Franken und geben einen kleinen Einblick in Freud und Leid des Alltags.
Die Wohnungs- und Lebensmittelnot bestimmte beispielsweise in den Städten, so auch in Aschaffenburg, das Leben. Es entstanden überall neue Siedlungen wie im Norden Nürnbergs das Siedlungswerk oder iAschaffenburg die Obernauer Kolonie.

11:00-16:00 Uhr; Eintritt frei
Rollstuhlgerecht: ja
www.stadtarchiv-aschaffenburg.deexterner Link

Epitaph für Mutter Erde

Installation von Helga Schwalt-Scherer

In der Installation „Epitaph für Mutter Erde“ vereint Helga Schwalt-Scherer den „Totentanz“ und die „Madonna lactans“, beides alte Leitmotive der Kunst, in einem großen Bilderreigen. Es erscheint makaber, diese zwei so unterschiedlichen Sujets zusammenzuführen und zu einem Bildinhalt zu verschmelzen. Jedoch erweist sich gerade dies als trefflich für die Veranschaulichung des Dilemmas, in welchem wir Menschen stecken: unsere schicksalhafte und unauflösliche Verbindung mit der Erde und unseren gleichzeitig zerstörerischen Umgang mit ihr.
Die elf Bilder der Installation sind zwischen die Pfeilerarkaturen der Stiftsbasilika St. Peter und Alexander gespannt. Sie hängen in unmittelbarer Nähe zu den historischen Grabdenkmälern dieses Gotteshauses, was eine Verbindung zwischen den alten und neuen Werken schafft. Während die alten Epitaphe in Stein gehauene Vergangenheit sind, erscheinen die neuen als eine unheilvolle Vorwegnahme der Zukunft. Versinnbildlicht durch ein Skelett, das sich mehr und mehr auflöst, zeichnen sie die düstere Vision einer Erde, die ihre regenerative Kraft verloren hat. Jedoch ist diese Leseart nicht die einzig mögliche, hält „Mutter Erde“ doch einen Säugling an ihre Brust, ein Symbol der Hoffnung und des Neuanfangs.

8:00-18:00 Uhr; Eintritt frei
Rollstuhgerecht: nein
www.schwaltscherer.comexterner Link


Kunst im Freien (frei einsehbar)
 

Gesichter unserer Stadt

Die Installation an der Fassade Herstallstraße 20 zeigt 25 Fotografien von Wolfram Eder mit „Gesichtern unserer Stadt“.
Eder studierte Kommunikationsdesign an der FH Darmstadt und an der GH Kassel. Seine erste Ausstellung hatte er 1982 mit „Schwarzweiße Begegnungen“ im Frankfurter Kunstverein. 1998 veröffentlichte er den ersten Bildband mit Porträts Aschaffenburger Menschen unter dem Titel „Gesichter einer Stadt“. Es folgten die Bildbände „Begegnungen“ und „Unter uns“.  2021 präsentierte das Schlossmuseum die Ausstellung „Lebenskreise – Künstlerporträts“ mit Fotografien von Wolfram Eder.

Rollstuhlgerecht: ja
www.wolframeder.deexterner Link

"Niemand und nichts bleibt spurlos"

Helga Schwalt-Scherer

Bei den diesjährigen Aschaffenburger Kulturtagen „[kunst] [kultur] [klima]“ geht die Haltestelle am Main mit dem Ausstellungsprojekt „Niemand und Nichts bleibt spurlos“ an den Start.
Die Arbeit der in Mainaschaff lebenden Künstlerin Helga Schwalt-Scherer besteht aus zwölf farblich unterschiedlich gestalteten Tafeln mit Fingerabdrücken. Sie weisen darauf hin, dass jeder von uns Spuren hinterlässt. Direkt oder indirekt nehmen wir alle Einfluss auf Kunst, Kultur und Klima.
Jeder von uns kann entscheiden, ob er bei der permanenten Reflexion von Katastrophenszenarien verharrt oder ob er eine neue Erzählung beginnt von einer Welt, in der neue Wege gegangen werden können, in der Einfluss genommen werden kann. Denn Niemand und Nichts bleibt spurlos.

Rollstuhlgerecht: ja

Innenstadt

Paste-ups sind an verschiedenen Fassaden in Aschaffenburg auf der Basis historischer Fotos, fotografischer Inszenierungen und Fotocollagen zu finden. Die Paste-ups greifen einzelne Geschichten auf und visualisieren ie. Sie reflektieren das Alltägliche, werfen einen neuen Blick auf das Gewohnte und laden ein, sich Zeit zu nehmen für die bekannten und unbekannten Geschichten der Stadt.

Rollstuhlgerecht: ja
www.mannstein-vill.deexterner Link

Stonesflow

Pick up-Art: Glück in bunten, kleinen Steinen.

Es sind mit lachenden Gesichtern bemalte Steine, die von achtsamen Menschen gefunden werden können. Mal versteckter, mal offensichtlicher an verschiedenen Orten platziert. Sie können mitgenommen und behalten, verschenkt oder an anderer Stelle wieder ausgelegt werden.

Es geht um Achtsamkeit und Wahrnehmung für sich und seine Umgebung/Umwelt. Darum, wiedermal überrascht zu werden … vorzugsweise positiv. In einer kuriosen Zeit – in einer kuriosen Welt – mit vielen kuriosen Werten. Ein kleines Zeichen von Freude, Trost, Mut und Zuversicht. Keine Sprüche oder Parolen … nur leuchtende Augen und ein Lächeln … ohne Maske.

Rollstuhlgerecht: ja